Lehre als
Bankkaufmann/-frau
Money, Money, Money: Bankkaufleute informieren und betreuen BankkundInnen bei ihren Geldgeschäfte.
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Kurzbeschreibung
Bankkaufleute informieren und betreuen Bankkundinnen und -kunden bei ihren Geldgeschäften. Sie beraten die Kundinnen und Kunden über Kontoführung, Kreditaufnahme und informieren sie über verschiedene Anlagemöglichkeiten. Außerdem bearbeiten sie alle Vorgänge, die mit dem Zahlungsverkehr zu tun haben. Die Buchführung und Kostenrechnung erledigen sie mittels digitalen Datenbanksystemen. Bankkaufleute arbeiten in Beratungszonen von Banken oder in Büroräumen im Backoffice sowohl eigenständig als auch gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen und Expertinnen und Experten anderer Abteilungen.
Tätigkeiten
- Kundinnen und Kunden empfangen, bedienen und beraten
- unterschiedliche Bankprodukte und -dienstleistungen verkaufen
- Giro-, Spar- und Kreditkonten eröffnen, führen und abrechnen
- Schaltergeschäfte (Einlagen, Abhebungen und Zahlungsverkehr) abwickeln; auch bargeldlos
- über Möglichkeiten des Electronic und Online Banking beraten und informieren
- Kundendaten und Transaktionen im IT-System erfassen
- im Veranlagungs-, Wertpapier- und Kreditgeschäft beraten und Veranlagungen und Kreditgewährung im Rahmen der vorgegebenen Grenzen durchführen
- bei Arbeiten im internationalen Zahlungsverkehr und bei Auslandsgeschäften mitwirken
- in der betrieblichen Buchführung und Kostenrechnung mitwirken
- Statistiken, Datenbanken etc. anlegen, laufend warten und auswerten
- administrative Arbeiten wie Schriftverkehr, Ablage, Dokumentation durchführen
So viel wirst du in etwa verdienen
916-925
1. Lehrjahr
laut Kollektivvertrag
1.092-1.098
2. Lehrjahr
laut Kollektivvertrag
1.272-1.282
3. Lehrjahr
laut Kollektivvertrag
-
4. Lehrjahr
laut Kollektivvertrag
Anforderungen
In jedem Beruf brauchst du ganz spezielles fachlisches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen, welche fachlichen Kompetenzen in diesem Beruf besonders wichtig sind.
Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:
- Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit
- genaues und sorgfältiges Arbeiten
- selbstständiges Arbeiten
- Einsatzfreude
- Verantwortungsbewusstsein
- Fähigkeit und Bereitschaft mit anderen zusammen zu arbeiten (Teamfähigkeit)
- Lernbereitschaft
Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich von Betrieb zu Betrieb sehr unterschiedlich sein.
DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.
Sachkompetenz: Welche Fähigkeiten und Kenntnisse werden von mir erwartet?
- Anwendung und Bedienung digitaler Tools
- Datensicherheit und Datenschutz
- gute Deutschkenntnisse
- gute rhetorische Fähigkeit
- kaufmännisches Verständnis
- Repräsentationsvermögen
- wirtschaftliches Verständnis
- Zahlenverständnis und Rechnen
Sozialkompetenz: Was brauche ich im Umgang mit anderen?
- Argumentationsfähigkeit / Überzeugungsfähigkeit
- Aufgeschlossenheit
- interkulturelle Kompetenz
- Kommunikationsfähigkeit
- Kontaktfreude
- Kund*innenorientierung
- Verhandlungsgeschick
- Verkaufstalent
Selbstkompetenz: Welche persönlichen Eigenschaften sollte ich mitbringen?
- Aufmerksamkeit
- Belastbarkeit / Resilienz
- Beurteilungsvermögen / Entscheidungsfähigkeit
- Eigeninitiative
- Flexibilität / Veränderungsbereitschaft
- Freundlichkeit
- Geduld
- Verschwiegenheit / Diskretion
Weitere Anforderungen: Was ist sonst noch wichtig?
- gepflegtes Erscheinungsbild
- Risikobewusstsein
Methodenkompetenz: Welche Arbeits- und Denkweisen sind wichtig?
- logisch-analytisches Denken / Kombinationsfähigkeit
- Planungsfähigkeit
- Problemlösungsfähigkeit
- Prozessverständnis
Berufsschulen
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Landesberufsschule Bregenz 3
Feldweg 23
6900 Bregenz
FAQs
Was oder wer ist ein Ausbilder?
In deinem Lehrbetrieb gibt es eine oder mehrere Personen, die dich durch deine Lehrzeit begleiten und dir alles lehren, was es in deinem Lehrberuf zu lernen gibt. Diese Personen Mitarbeiter nennt man Ausbilder. Sie haben eine Prüfung abgelegt und geben ihr Wissen und ihr Können an dich weiter. Sie sind für dich aber auch eine wichtige Bezugsperson während deine Lehrzeit: Bei Problemen oder Fragen kannst du dich immer an sie wenden.
Brutto-/Nettolohn – wo liegt der Unterschied?
Ganz einfach erklärt ist der Nettolohn das, was am Ende des Monats auf deinem Bankkonto landet. Von deinem Bruttolohn werden Steuern und Abgaben abgezogen – was am Ende übrigbleibt und tatsächlich dir gehört, ist der Nettolohn. Somit kannst du dir merken: Brutto – Steuern und Abgaben = Netto
Muss ich mich selber bei der Berufsschule anmelden?
Nein, das macht das Unternehmen für dich, bei dem du die Lehre beginnst.
Muss ich beim Bewerbungsgespräch wirklich einen Anzug tragen?
Das hängt ganz von dem Unternehmen und der Lehrstelle ab, für die du dich bewirbst. Nicht zu jeder Lehrausbildung passt ein Anzug! Denk daran: Wie du dich kleidest, sagt viel über dich aus und bietet dir eine Möglichkeit, dich selbst zu repräsentieren.
Was passiert bei einem Schnuppertag?
Viele Unternehmen bieten interessierten zukünftigen Lehrlingen die Möglichkeit in den Lehrberuf „hinein zu schnuppern“. Du verbringst einen Tag in der Firma, kannst dich über den Lehrberuf informieren, erste Handgriffe und Tätigkeiten ausprobieren und den Betrieb kennenlernen.
Wie finde ich den passenden Lehrberuf?
Auf unserer Website findest du eine Auflistung aller Lehrberufe, die du in Vorarlberg erlernen kannst. Wenn du noch gar nicht weißt, welcher Lehrberuf dich besonders interessiert, dann klick dich doch Mal durch die einzelnen Lehrberufe – du wirst staunen wie viele unterschiedliche Lehrberufe es gibt. Unter der Rubrik „Termine“ findest du alle Events, Messen und Informationsveranstaltungen, die in der nächsten Zeit stattfinden. Dort vorbeizuschauen lohnt sich auf jeden Fall und hilft dir bei der Suche nach dem passenden Lehrberuf weiter.
Arbeitsbereiche
Ein wesentlicher Aufgabenbereich von Bankkaufleuten ist die Kundenberatung in der Beratungszone von Banken. Dabei geht es meist um den täglichen Zahlungsverkehr, Geldanlagen oder Finanzierungen (Kredite). Die persönliche Betreuung der Kundinnen und Kunden erfolgt sowohl im direkten Kontakt im Kreditinstitut als auch per Telefon, E-Mail oder anderen digitalen Kommunikationsmöglichkeiten. Im Rahmen einer individuellen Beratung vermitteln Bankkaufleute auch Bausparverträge, Lebensversicherungen oder Leasingverträge. Besonders bei Firmenkunden liegt ein wichtiger Bereich der individuellen Beratung in der Entwicklung von Finanzierungskonzepten für größere Investitionsvorhaben.
Ein interessantes Feld wartet auf die Bankkaufleute auch im nationalen und internationalen Wertpapierhandel und der Veranlagungsberatung für ihre Kundinnen und Kunden. Wichtige Aufgaben im administrativen Bereich sind die Mitwirkung beim laufenden Schriftverkehr, bei der betrieblichen Buchführung und Kostenrechnung sowie die Erstellung, Ergänzung und Auswertung von Statistiken und Kundendatenbanken.
Weitere Tätigkeitsbereiche sind z. B. die kompetente Beantwortung von Anfragen zu den verschiedensten Themen. Bankkaufleute helfen überall dort, wo Probleme oder Fragen auftauchen. So helfen sie Kundinnen und Kunden bei der Benutzung von Selbstbedienungsterminals und Geldzählautomaten und weisen in die Handhabung der bankeigenen Online-Banking-Systeme ein oder kümmern sich als Jugendbetreuer*in, um die speziellen Bedürfnisse der jugendlichen Bankkundinnen und -kunden.
Bankkaufleute spezialisieren sich im Laufe ihrer Berufstätigkeit häufig auf bestimmte Kundengruppen (z. B. Privatkundinnen und -kunden, Unternehmen/Großkunden) oder Geschäftsbereiche (Finanzierung und Kreditvergabe, Veranlagung etc.) und entwickeln dort ein spezielles Fach-Know-how.
Siehe auch °Bankangestellter / Bankangestellte#
Arbeitsumfeld
Bankkaufleute arbeiten in Büro-, Kassa- und Beratungsbereichen der Banken sowie in Besprechungs- und Verhandlungsräumen von Banken. Sie erledigen ihre verschiedenen Tätigkeiten überwiegend in eigenverantwortlicher Alleinarbeit in direktem Kundenkontakt. Besonders bei der Besprechung von Anlagestrategien oder bei größeren Finanzierungsvorhaben und bei vielen nicht alltäglichen Problemstellungen der Kundinnen und Kunden arbeiten sie aber auch im Team mit Kolleginnen und Kollegen, die auf das jeweilige Fachgebiet spezialisiert sind. Sie haben Kontakt zu Mitarbeiter*innen andere Kreditinstitute (Banken), von Zentralbanken, zu Grundbuch- und Firmenbuchgerichten, Behörden, Inkassobüros usw.
Bankkaufleute arbeiten sowohl in der Kundenberatung als auch in den Verwaltungstätigkeiten viel im Sitzen an Computern. In vielen Banken gibt es aber auch noch Erstkontaktschalter an denen Bankkaufleute im Stehen arbeiten. Die Arbeitszeiten entsprechen in der Regel den üblichen Bürozeiten.
Arbeitsmittel
Bankkaufleute haben mit Bargeld in verschiedenen Währungen zu tun. Die meisten Bankgeschäfte werden jedoch heute bargeldlos abgewickelt, d. h. mit Kreditkarten, Überweisungsautomaten, Onlinebanking etc. Die notwendigen Buchungen erledigen Bankkaufleute am Computer. Sie bedienen dabei teilweise bankenspezifische Textverarbeitungs-, Rechen- und Buchungsprogramme und andere Bürosoftware. Außerdem verwenden sie bei ihrer Arbeit Vertragsformulare, Umrechnungs- und Währungstabellen, Börsenberichte, Wertpapieranalysen, Broschüren, Folder usw. Sie hantieren auch mit Geldzähl- und -sortiermaschinen sowie anderen (teil-)automatisierten Bankgeräten wie z. B. Überweisungs- oder Sparautomaten.
Der persönliche Kundenkontakt ist ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit von Bankkaufleuten. Ein gepflegtes Erscheinungsbild, sicheres und kompetentes Auftreten und die Freude an der Arbeit mit Menschen sind in diesem Berufe daher ebenso wichtig wie gutes Zahlenverständnis.

Lehre und Matura?
Vielleicht doch etwas anderes
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