Lehre als
Fleischverkäufer/in
Fleisch ist nicht gleich Fleisch: Als FleischverkäuferIn weißt du genau Bescheid und berätst Kund/innen bei ihrem Einkauf und gibst Tipp für die leckere Zubereitung.
Kurzbeschreibung
Fleischverkäufer*innen richten Fleisch- und Wurstwaren ladenfertig her und verkaufen sie. Sie bereiten außerdem Fleisch- und Wurstplatten, heiße Imbisse wie Braten oder Fleischlaibchen und andere Fertigimbisse zu. Sie beraten die Kundinnen und Kunden, schneiden die Fleisch- und Wurstwaren fachgerecht auf, wiegen und verpacken sie und kassieren den Verkaufspreis. Sie präsentieren die Waren und sind für die Sauberkeit des Verkaufsraumes zuständig.
Fleischverkäufer*innen arbeiten in Klein- und Mittelbetrieben des Fleischergewerbes oder in Fleisch- und Wurstabteilungen in Supermärkten. Sie sind im Team mit Kolleginnen und Kollegen und Hilfskräften tätig und haben Kontakt mit Lieferanten und Kundinnen und Kunden.
Tätigkeiten
- Kundinnen und Kunden bedienen und beraten; kassieren und Reklamationen annehmen
- Fleisch und Fleischwaren ladenfertig herrichten
- die Waren ansprechend präsentieren und auszeichnen (mit Preisen versehen), Schaufenster dekorieren
- Fleisch und Fleischwaren fachgerecht aufschneiden und verpacken, Platten belegen und garnieren, kalte und warme Imbisse (z. B. Leberkäse, Fleischlaibchen, Feinkostsalate) zubereiten
- Fleisch und Fleischwaren von Lieferant*innen entgegen nehmen und fachgerecht lagern bzw. in Regale schlichten
- die Tageseinnahmen abrechnen und den Kassenabschluss durchführen
- Warenbestand überwachen, überprüfen und für rechtzeitige Nachbestellung sorgen
- den Verkaufsraum sauber halten, Werkzeuge und Maschinen instand halten und desinfizieren
So viel wirst du in etwa verdienen
633-800
1. Lehrjahr
laut Kollektivvertrag
794-1.025
2. Lehrjahr
laut Kollektivvertrag
1.042-1.300
3. Lehrjahr
laut Kollektivvertrag
1.350
4. Lehrjahr
laut Kollektivvertrag
Anforderungen
In jedem Beruf brauchst du ganz spezielles fachlisches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen, welche fachlichen Kompetenzen in diesem Beruf besonders wichtig sind.
Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:
- Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit
- genaues und sorgfältiges Arbeiten
- selbstständiges Arbeiten
- Einsatzfreude
- Verantwortungsbewusstsein
- Fähigkeit und Bereitschaft mit anderen zusammen zu arbeiten (Teamfähigkeit)
- Lernbereitschaft
Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich von Betrieb zu Betrieb sehr unterschiedlich sein.
DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.
Körperliche Anforderungen: Welche körperlichen Eigenschaften sind wichtig?
- Fingerfertigkeit
- gute körperliche Verfassung – Stehen
- guter Geruchssinn
- Unempfindlichkeit gegenüber Gerüchen
Sachkompetenz: Welche Fähigkeiten und Kenntnisse werden von mir erwartet?
- Ernährungskompetenz
- gute Beobachtungsgabe
- gute Deutschkenntnisse
- gutes Augenmaß
- kaufmännisches Verständnis
Sozialkompetenz: Was brauche ich im Umgang mit anderen?
- Aufgeschlossenheit
- Kommunikationsfähigkeit
- Kontaktfreude
- Kund*innenorientierung
- Verkaufstalent
Selbstkompetenz: Welche persönlichen Eigenschaften sollte ich mitbringen?
- Aufmerksamkeit
- Flexibilität / Veränderungsbereitschaft
- Freundlichkeit
Weitere Anforderungen: Was ist sonst noch wichtig?
- Hygienebewusstsein
- Infektionsfreiheit
Methodenkompetenz: Welche Arbeits- und Denkweisen sind wichtig?
- systematische Arbeitsweise
Berufsschulen
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Landesberufsschule Feldkirch
Rebberggasse 32
6800 Feldkirch
FAQs
Brutto-/Nettolohn – wo liegt der Unterschied?
Ganz einfach erklärt ist der Nettolohn das, was am Ende des Monats auf deinem Bankkonto landet. Von deinem Bruttolohn werden Steuern und Abgaben abgezogen – was am Ende übrigbleibt und tatsächlich dir gehört, ist der Nettolohn. Somit kannst du dir merken: Brutto – Steuern und Abgaben = Netto
Nach dem Bewerbungsgespräch: Was tun, wenn sich niemand meldet?
Erkundige dich nach deinem Bewerbungsgespräch, bis wann du benachrichtigt wirst ob du die Lehrstelle bekommst. Sollte sich bis dahin niemand bei dir melden, kannst du im Unternehmen anrufen und dich höflich erkundigen.
Wie kann ich mich für das Bewerbungsgespräch vorbereiten?
Übe Zuhause mit deiner Familie und oder Freunden das Vorstellungsgespräch. Informiere dich genau über das Unternehmen und deinen Lehrberuf. Überlege dir auch welche kritischen Fragen gestellt werden könnten, damit du darauf gute Antworten hast und nicht zu überrascht bist.
Was ist eigentlich ein Motivationsschreiben?
Das Motivationsschreiben bzw. Bewerbungsschreiben ist Teil deiner Bewerbungsunterlagen. In deinem Motivationsschreiben machst du dem Betrieb klar, warum genau du der/die Richtige für die Lehrstelle bist. Wenn du dich im Vorhinein über das Unternehmen schlau machst, fällt dir das Schreiben bestimmt einfacher. Gib dein Motivationsschreiben vor dem Absenden am besten einem Erwachsenen zum Korrekturlesen – eine gute Bewerbung ist vor allem fehlerfrei!
Brutto-/Nettolohn – wo liegt der Unterschied?
Ganz einfach erklärt ist der Nettolohn das, was am Ende des Monats auf deinem Bankkonto landet. Von deinem Bruttolohn werden Steuern und Abgaben abgezogen – was am Ende übrigbleibt und tatsächlich dir gehört, ist der Nettolohn. Somit kannst du dir merken: Brutto – Steuern und Abgaben = Netto
Wie finde ich Betriebe, die Lehrlinge ausbilden?
Unter dem Menüpunkt „Lehrbetriebe“ findest du eine Auflistung aller Betriebe Vorarlbergs, die Lehrlinge ausbilden und auch in welchen einzelnen Lehrberufen. Wenn du schon weißt welchen Beruf du gerne erlernen willst, klicke einfach auf den Lehrberuf unter dem Menüpunkt „Lehrberufe“ und du findest die Firmen, die Lehrlinge genau in deinem gewünschten Beruf ausbilden.
Arbeitsbereiche
Fleischverkäufer*innen kennen alle Arten von Fleischwaren und die küchenmäßige Verwendbarkeit und Zubereitung von Fleisch, Fleischerzeugnissen und Nebenprodukten. Sie beraten und informieren ihre Kundinnen und Kunden über Inhaltsstoffe und Verwendungsmöglichkeiten der Produkte. Sie schneiden Fleisch- und Wurstwaren fachgerecht auf, richten Aufschnittplatten an, garnieren sie und bereiten Snacks, kalte und warme Imbisse zu, wie z. B. Aufstriche, Braten, Fleischlaibchen und Feinkostsalate.
Fleischverkäufer*innen sorgen auch für eine ansprechende Präsentation der Waren – sie gestalten und dekorieren die Verkaufstheke und die Schaufensterauslage und verweisen mit Preisschildern und -tafeln auf Verkaufsaktionen. Sie bedienen die Kassen und erledigen am Ende des Arbeitstages die Abrechnung. Um einen reibungslosen Verkaufsablauf zu gewährleisten, überprüfen und ergänzen sie die Warenvorräte, bestellen bei Bedarf Produkte nach und planen für den nächsten Verkaufstag vor. Sie übernehmen gelieferte Waren, die sie fachgerecht lagern. Dabei achten sie besonders darauf, dass Kühlketten nicht unterbrochen und Hygienestandards eingehalten werden.
Fleischverkäufer*innen haben Kenntnisse über berufsbezogene Rechtsvorschriften, insbesondere über Vorschriften der Lebensmittelhygiene und der Sicherheit und wirken bei der Durchführung von Hygienemaßnahmen mit. Sie achten auf Ordnung und Sauberkeit im gesamten Verkaufsraum.
Arbeitsumfeld
Fleischverkäufer*innen sind in vor allem in Verkaufsräumen von Fleischereibetrieben und in den Fleisch- und Wurstabteilungen von Supermärkten tätig, aber auch in Lager-, Verarbeitungsräumen. Sie arbeiten im Team mit Kolleginnen und Kollegen, Mitarbeiter*innen anderer Abteilungen, Hilfskräften und °Lagerarbeiter*in#nen und stehen in Kontakt mit Kundinnen und Kunden und mit Lieferanten.
Wie in anderen Handelsberufen arbeiten Fleischverkäufer*innen auch in Teilzeit und teilweise auch an Samstagen und am Abend. Im Handel arbeitet man viel im Stehen, was eine gewisse körperliche Fitness erfordert. Als Fleischverkäufer*in hantiert man außerdem oft mit rohem Fleisch und muss dieses für die Kundinnen und Kunden zurichten. Damit sind auch bestimmte Gerüche verbunden, mit denen man zurechtkommen muss.
Arbeitsmittel
Fleischverkäufer*innen setzen bei ihrer Arbeit Maschinen und Geräte wie Waagen, Schneidemaschinen, Fleischwölfe, Bratöfen, Grillgeräte und Verkaufskassen sowie Werkzeuge wie Messer, Beile und Gabeln ein. Diese warten, reinigen und desinfizieren sie regelmäßig. Bei allen Tätigkeiten sind Sicherheits- und Hygienevorschriften einzuhalten. Fleischverkäufer*innen tragen Berufskleidung, wie z. B. Schürzen, Kopfbedeckungen und Einweghandschuhe.

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